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Rückblick: Apéro zum Projekt Berufe Wohlen+
Am 24. September fand in der Aula des BBZ Freiamt der Apéro zum Projekt Berufe Wohlen+ statt. Zahlreiche Gäste aus Wirtschaft, Bildung und Politik nutzten die Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung. Die Wirtschaftsförderung Bünztal durfte ein Referat über die Bedeutung der Berufsbildung im Bünztal halten.
Die Kernbotschaften im Referat
- Standortfaktoren: Neben harten Faktoren wie Verkehrsanbindung, Immobilien oder Steuern spielen auch weiche Faktoren wie Lebensqualität, Image und soziale Strukturen eine immer grössere Rolle bei der Standortwahl eines Unternehmens.
- Berufsbildung in der Schweiz: Sie ist ein starkes Fundament mit hoher Arbeitsmarktintegration, praxisnaher Ausbildung und Durchlässigkeit. Dennoch stehen wir vor Herausforderungen wie Fachkräftemangel, Akademisierung, Digitalisierung und dem lebenslangen Lernen.
- Das Untere Bünztal: Unsere 11 Gemeinden bieten nicht nur eine gute Erreichbarkeit zu Zentren und Hochschulen, sondern auch eine vielfältige Branchenstruktur und die Vereinbarkeit von Leben und Arbeiten. Zudem entwickeln Gemeinden wie Wohlen und Villmergen die Arbeitsgebiete aktiv weiter.
- Berufsbildung im Bünztal: Rund 300 Lehrbetriebe bilden derzeit über 1'080 Lernende aus. Besonders stark vertreten sind die kaufmännischen Berufe, die Gesundheits- und Sozialberufe sowie technische Ausbildungen. Damit liegt unsere Region über dem kantonalen Durchschnitt – ein Beweis für die Stärke unserer Lehrbetriebe.
- Blick nach vorne: Um weiterhin erfolgreich zu sein, müssen wir bestehende Massnahmen wie Berufe Wohlen+ fortführen, unser Image nach aussen stärken, die Zusammenarbeit mit Fachhochschulen intensivieren und die Vernetzung von Akteuren weiter ausbauen.
Referat: Bedeutung Berufsbildung für das Bünztal